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Was braucht man zum Campen mit Zelt?

Was braucht man zum Campen mit Zelt?

Campingfans sind sich einig: Beim Campen kann man die Natur in vollen Zügen genießen. Wir helfen dir mit was du zum Campen brauchst.

Was braucht man zum Campen mit Zelt?

Campingfreunde werden zustimmen: Beim Camping kann man die Natur in vollen Zügen genießen. Kein Wunder, denn man ist von der Abenddämmerung bis zum Morgengrauen draußen, um alles um sich herum zu genießen. Die Natur zu genießen ist in kurzen Intervallen leicht möglich - aber wenn du vor hast, die Nacht im Freien zu verbringen und du die gute Stimmung aufrechterhalten möchtest, ist die richtige Ausrüstung entscheidend. Nicht nur um sicherzustellen, dass du bequem zelten kannst, sondern auch um dich vor den Elementen zu schützen. In Skandinavien gibt es ein Sprichwort, das besagt: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Das Gleiche gilt für die Campingausrüstung. Mein Name ist Elisabeth, ich bin Outdoor-Enthusiastin, Fotografin, Reisende und Teil des Campspace-Teams. In diesem Artikel werde ich versuchen, dir mit einer Checkliste zu helfen, was du beim Zelten brauchst. Ich erkläre einige Produkte ausführlich und werde auch meine persönliche Packliste mit dir teilen.

Packliste fürs Camping
Packliste fürs Camping

Schlafsack

Einige der Punkte auf der Liste erfordern vielleicht einer genaueren Erklärung. Zum Beispiel: Welche Art von Schlafsack muss man mitnehmen, wenn man zelten geht? Wie bei den meisten Dingen entscheiden die Materialien über die Eigenschaften eines Schlafsacks. Daunen sind oft leichter, wärmer und haben ein geringeres Packvolumen. Baumwolle hingegen ist viel kühler, größer und schwerer. Synthetische Materialien können ein bisschen von beidem sein und liegen sozusagen zwischen den beiden.

Beim Kauf eines Schlafsacks solltest du vor allem drei Dinge berücksichtigen: Packvolumen, Gewicht und die Komforttemperatur. All diese Faktoren sollten deinen Bedürfnissen und Wünschen entsprechen. Manchmal bedeutet das, dass man bei dem einen oder anderen einen kleinen Kompromiss eingehen muss. Wenn du sowohl im Herbst als auch im Winter zelten möchtest oder gerne in den Bergen zeltest (wo es tendenziell kälter ist), brauchst du einen Schlafsack mit einer niedrigeren Komforttemperatur. Du wirst feststellen, dass Daunenschlafsäcke dieser Beschreibung entsprechen. Diese zwar teurer, da Daunen ein teureres Material sind, aber denke daran, dass es wichtig ist im Schlaf warm zu bleiben, damit du dich ausreichend erholen kannst. Sonst wirst du den nächsten Tag vor lauter Erschöpfung nicht mehr genießen können.

Es handelt sich zwar um eine Investition, aber wenn du die richtige Ausrüstung kaufst, wirst du deine Reise mehr genießen und mit größerer Wahrscheinlichkeit auch eine weitere Reise antreten. Du kannst dir sicher denken, dass selbst der wärmste Schlafsack dich nicht warm hält, wenn du auf einem eiskalten Boden liegst. Die Wahl der richtigen Schlafmatte ist daher ebenso wichtig wie die Investition in einen guten Schlafsack.

Packliste fürs Camping

Schlafmatte

Was man zum Zelten braucht, ist nicht nur ein guter Schlafsack. Bei der Wahl der Schlafmatte sind das Packvolumen und das Gewicht genauso wichtig wie beim Schlafsack. Ein weiterer Punkt ist das Material und der Isolationsgrad. Je kleiner das Packvolumen ist, desto dünner und empfindlicher ist oftmals das Material. Wenn du dich für ein dünneres Material entscheidest, musst du darauf achten wo du deine Matte hinlegst, da deine Umgebung weniger nachsichtig ist.

Luftmatratzen haben oft ein kleineres Packvolumen und sind in vielen Fällen auch die leichtere Wahl. Die Gefahr, dass du ein Loch in die Matte reißt, ist jedoch größer und der Isolationsgrad (Wärme) ist oft eher gering. Schlafmatten mit Schaumstoff sind etwas widerstandsfähiger und robuster, aber jedes Material und jede Matte hat seine Vor- und Nachteile. Eine Schaumstoffmatte hat einen höheren Isolationsgrad, was für das Zelten bei niedrigeren Temperaturen von Vorteil ist, aber diese Matten sind oft schwieriger zu entlüften und aufzurollen.

Ein weiterer Aspekt ist die Schlafposition, in der du schläfst. Wenn du gerne auf der Seite schläfst, kannst du dir vorstellen, dass der Schwerpunkt des Gewichts auf der Hüfte liegt. Viele leichte Schaumstoffmatratzen sind nicht besonders dick und geben dir möglicherweise nicht die nötige Unterstützung. In diesem Fall könnte eine Schaumstoffmatratze mit einem größeren Packvolumen oder eine Luftmatratze die Lösung für dich sein. Wer auf dem Bauch oder auf dem Rücken schläft, hat es etwas leichter, weil das Gewicht weniger im Vordergrund steht. Lasse dich im Geschäft beraten und frage ob du die Schlafmatten ausprobieren kannst. Auf diese Weise bekommst du ein besseres Gefühl dafür was für dich geeignet ist.

Zelt

Bei der Überlegung, was man zum Campen braucht, ist das Zelt selbst natürlich sehr wichtig. Der Kauf eines Zeltes ist eine große Investition, die du daher gut durchdenken und abwägen solltest. Wenn ein Zelt deinen Bedürfnissen und Wünschen entspricht, wirst du das Campen viel mehr genießen, was wiederum dazu führt, dass du es häufiger benutzt. Wenn du in einem Geschäft ein Zelt kaufen möchtest, kann das überwältigend sein. Worauf musst du beim Kauf eines Zeltes achten? Ich werde versuchen, dir einige Informationen zu geben, die dir bei der Entscheidung helfen kann, welches Zelt das beste für dich ist.

Gewicht und Volumen

Willst du dein Zelt im Rucksack oder auf dem Fahrrad mitnehmen oder muss es nur ins Auto passen? Ich persönlich bevorzuge ein leichtes Zelt. Leichte Zelte sind jedoch oft etwas weniger robust und eignen sich nicht besonders gut, um viele Tage hintereinander in der Sonne und im Regen zu stehen. Das Material verschlechtert sich durch die UV-Strahlung und den Regen, wodurch auch die Wasserdichtigkeit nachlässt. Wenn du lieber mehrere Tage hintereinander an einem Ort campst, anstatt zu wandern oder Rad zu fahren, ist ein schwereres und UV-beständigeres Zelt die bessere Wahl für dich. Baumwolle ist zum Beispiel ein Material, das UV-Strahlung und Regen viel besser standhalten kann. Das zeigt dir, dass Gewicht und Volumen nicht nur Zahlen sind, die für sich allein stehen: Die Materialien, die diese Faktoren beeinflussen, sind ebenso wichtig.

Wasserdichtigkeit

Es gibt viele Missverständnisse über wasserdichtes Material. Wenn auf der Verpackung eines Produkts von "wasserdicht" oder "100 % wasserdicht" die Rede ist, bedeutet das nicht immer, dass es keine Einschränkungen gibt. Ein völlig wasserdichtes Zelt würde keine ausreichende Belüftung bieten, wodurch es sehr warm und schweißtreibend werden würde, ganz zu schweigen davon, dass man nicht richtig atmen könnte. Ein "wasserdichtes" Zelt oder Kleidungsstück bedeutet, dass die äußere Schicht des Materials mit einem wasserdichten Material oder einer Beschichtung behandelt wurde. Was genau diese Behandlung ist und welche Spezifikationen sie mit sich bringt, wird auf unterschiedliche Weise gemessen. Ich werde mich auf die Wassersäule in Millimetern konzentrieren. Die Wassersäule gibt an, welchem Wasserdruck das Material standhalten kann. Zum Vergleich: Es gibt Zelte mit einer Wassersäule von 800 mm (eher niedrige Wassersäule) bis zu etwa 10.000 (sehr hohe Wassersäule) - mit vielen Optionen dazwischen und sogar einigen mit einer höheren Zahl.

Je höher die Zahl, desto länger hält das Material den Regen ab und desto länger kann das Zelt auch stärkeren Regenfällen standhalten. Das Gleiche gilt für wasserdichte Kleidung. Nur sind die Wassersäulen bei wasserdichter Kleidung oft etwas höher (etwa zwischen 5.000 mm und 30.000 mm). Aufgrund der Art und Weise, wie wir Kleidung benutzen, muss die anfängliche Wassersäule höher sein, da sich das Material stärker faltet und biegt und das Material durch den Gebrauch schneller verschlechtert und abgenutzt wird.

Wasserdichtigkeit in der Praxis

Die Wassersäule, die du mit einem nagelneuen Zelt erhältst, wird nicht ewig halten. Wie bereits erwähnt, führen UV-Strahlung, Luftverschmutzung und allgemeiner Gebrauch zu einer Verschlechterung der Beschichtung und des wasserdichten Materials, das die Wassersäule bestimmt. Leichte Zelte haben oft eine Wassersäule, die eher im niedrigen Bereich liegt (1500-2000 mm). Wenn du ein leichtes Zelt kaufst, wirst du es wahrscheinliche eher beim Wandern benutzen. Das heißt, du wirst es nicht tagelang in der Sonne oder im Regen stehen lassen. Eine niedrigere Wassersäule sollte für diese Art der Nutzung ausreichend sein. Wenn du ein Zelt mit einer niedrigeren Wassersäule auf andere Weise verwendest und es über einen längeren Zeitraum im Freien aufbewahrst, wird es sich verschlechtern und die Wassersäule wird stark abnehmen. Das Zelt schützt dich dann möglicherweise nicht mehr ausreichend vor Regen.

Auch der Aufbau des Zeltes hat einen großen Einfluss auf die Wasserdichtigkeit. Wenn das Material des Zelts irgendwo faltig ist oder die Spannung des Materials fehlt, funktioniert die Wassersäule nicht mehr so gut. Du musst dem Zelt helfen und dafür sorgen, dass das Wasser nicht die Möglichkeit hat den Druck zu erhöhen, indem es sich auf dem Material staut und dort liegen bleibt. Ich persönlich vergleiche dies mit dem Sitzen auf einer nassen Oberfläche mit einer Regenhose. Wenn das Wasser nur in Ihre Richtung fließen kann, steigt der Wasserdruck zu stark an und das Material hält nicht mehr. Einfach gesagt: Das Wasser kann nirgendwo anders hin, also wird es in das wasserdichte Material gepresst.

Sei realistisch und erwarte keine Wunder von deinem Zelt. Lasse dich von jemandem im Geschäft beraten, der weiß wovon er spricht, und halte Ausschau nach günstigen Schnäppchen oder Angeboten für Zelte. Vielleicht kaufst du sogar eines aus zweiter Hand, das nicht viel benutzt wurde? Sobald du dein eigenes Zelt gekauft hast, wird das Campen viel günstiger sein, da du kein Zelt oder Hütte mieten, oder ein Hotel buchen musst. Auf diese Weise kannst du das Geld, das du in dein Zelt investiert hast, leicht einsparen.

What to bring when camping in a tent

Hinterlasse keine Spuren

Vielleicht hast du schon einige Dinge auf der Packliste entdeckt: biologisch abbaubare Toilettenartikel und Waschmittel zum Beispiel. Eine Frage: Hast du schon einmal direkt vor deinem Zelt die Zähne geputzt? Die Zahnpasta auf dem Boden ausgespuckt und mit etwas Wasser abgewaschen? Damit bist du bestimmt nicht alleine. Viele Menschen wissen nicht, dass Zahnpasta kein natürliches Produkt ist und voller Chemikalien steckt, die die Umwelt belasten wenn sie in der Natur verteilt werden.

Zum Glück kann man diese Umweltverschmutzung vermeiden, indem man biologisch abbaubare Produkte verwendet. Heutzutage gibt es Duschgels, Shampoos, Zahnpasta, Spülmittel und Waschmittel in biologisch abbaubarer Form. Sea to Summit stellt zum Beispiel ein Produkt namens Wilderness Wash her. Du hast auch viele andere Optionen für eine spezifischere Verwendung. Die Marke Seepje stellt auch Seifenblöcke her, mit denen du unterwegs deine Wäsche waschen kannst. Achte darauf, welche Produkte du verwendest und was du hinterlässt, wenn du deinen Stellplatz verlässt. Versuche keine Spuren zu hinterlassen!

Vergewissere dich, dass du deinen Stellplatz oder jeden anderen Ort, an dem du campst, ordentlich und so hinterlässt, wie du ihn vorgefunden hast. Campingplätze sind Schätze in der Natur und wir sollten sie auch so erhalten. Nehmt immer einen Müllsack mit, damit ihr euren Müll einsammeln und anschließend in einen Mülleimer werfen könnt, ohne Spuren zu hinterlassen. Oder wie man so schön sagt: Hinterlasse keinen Müll, nur Fußspuren!

Persönliche Campingausrüstung

Wie ich in der Einleitung versprochen hatte, werde ich auch einige persönliche Lieblingsgegenstände vorstellen, die ich auf jeder Reise mitnehme:

Packliste fürs Camping

Hat dir dieser Artikel geholfen, um zu zeigen, was du zum Campen brauchst? Vielleicht fehlen noch einige Dinge auf unserer Packliste. Teile mit uns, wenn du weitere Dinge hinzufügen würdest!

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